Kryptowährungen galten lange Zeit als reines Nischenprodukt, haben sich inzwischen aber fest im globalen Finanzsystem etabliert. Dies liegt vor allem daran, dass die Blockchain-Technologie dank ihrer Schnelligkeit, Kosteneffizienz, Transparenz und Dezentralität in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden kann.
Um einen Überblick über die vielfältigen Anwendungsfälle und Projekte zu erhalten, sehen wir uns daher in diesem Beitrag die 10 besten Kryptowährungen an. Außerdem erklären wir, wie man Kryptowährungen bewertet und welche Rolle Stablecoins im Krypto-Ökosystem einnehmen.
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Das Wichtigste in Kürze
- Kryptowährungen und die Blockchain-Technologie kommen inzwischen in einer Vielzahl an unterschiedlichen Gebieten zum Einsatz
- Zur Bewertung einer Kryptowährung kann man sich Aspekte wie Marktkapitalisierung, Technologie, Sicherheit, Akzeptanz und externe Faktoren ansehen
- Stablecoins nehmen eine wichtige Rolle im Krypto-Sektor ein, da sie als Wertspeicher und Zwischenwährungen fungieren Neben den Top 10 Kryptowährungen kommen regelmäßig neue spannende Krypto-Projekte auf den Markt
Top 10 Kryptowährungen im Detail
Bitcoin (BTC)
- Bitcoin ist die erste jemals entwickelte Kryptowährung und ist gemessen an der Marktkapitalisierung der größte Coin der Welt. Bitcoin (BTC) wurde im Jahr 2009 durch eine bis heute unbekannte Person oder Gruppe namens Satoshi Nakamoto gegründet.
- Dieser skizzierte Bitcoin in seinem Whitepaper als Alternative zum klassischen Finanzsystem. Bitcoin setzt dabei auf eine Blockchain, die dezentral organisiert ist und somit nicht von einer zentralen Instanz kontrolliert wird.
- Über das Bitcoin-Netzwerk können Nutzer Transaktionen direkt miteinander tätigen, während sogenannte Miner Transaktionen zu Blöcken zusammenfassen und diese dann in einer unveränderlichen Reihe anordnen. Während dieses System in der Theorie gut funktioniert, hat Bitcoin weiterhin mit einem hohen Energiebedarf, hohen Kosten und einer langsamen Geschwindigkeit zu kämpfen.
- Deshalb wird Bitcoin (BTC) inzwischen eher als digitaler Wertspeicher – auch digitales Gold – bezeichnet und nimmt weniger die Rolle einer echten Währung ein.
- In den letzten Jahren fand eine fortschreitende Institutionalisierung von Bitcoin (BTC) statt, da die Kryptowährung inzwischen in vielen Ländern reguliert ist und beispielsweise in Form von Bitcoin-ETFs auch institutionellen Anlegern zugänglich ist.
- Trotzdem gibt es auch in 2025 noch Möglichkeiten mit denen Anleger Bitcoin anonym kaufen können.
Ethereum (ETH)
- Ethereum wurde 2015 von Vitalik Buterin und weiteren Entwicklern ins Leben gerufen und ist inzwischen die zweitgrößte Kryptowährung der Welt. Bei Ethereum dreht sich alles darum, dezentrale Anwendungen und Lösungen zu entwickeln, weshalb sich Ethereum nicht als digitalen Wertspeicher versteht.
- Der Kern von Ethereum sind die Smart Contracts. Hierbei handelt es sich um programmierbare Verträge, die automatisch und ohne zentrale Instanz ausgeführt werden können. Auf dieser Basis lassen sich verschiedene Ideen umsetzen, wie beispielsweise dezentrale Anwendungen, DeFi-Lösungen oder auch NFTs.
- Ethereum kann man daher auch eher als eine Art Infrastruktur im Blockchain-Bereich bezeichnen. Technologisch hat Ethereum in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Mit dem sogenannten Merge wurde im Jahr 2022 der energieintensive Proof-of-Work-Konsensmechanismus durch Proof-of-Stake ersetzt. Weitere Updates sollen die Skalierbarkeit erhöhen und Transaktionskosten noch weiter senken.
- Ethereum ist aufgrund seines Ökosystems, den aktiven Entwicklern und der flexiblen Anwendungsfälle ein sehr wichtiger Akteur im Krypto-Sektor.
- Viele andere Blockchains orientieren sich an Ethereum oder versuchen, einzelne Schwächen wie Geschwindigkeit und Kosten zu verbessern. Trotzdem bleibt Ethereum bislang der Standard für Smart-Contract-Plattformen.
XRP (Ripple)
- Ripple (XRP) ist eine dezentrale Ledger, die speziell für den Finanzsektor entwickelt wurde. Das Hauptziel von Ripple ist es dabei, grenzüberschreitende Zahlungen schnell und kostengünstig abzuwickeln.
- Damit möchte Ripple mit einer neuen Technologie ein großes Problem im klassischen Finanzbereich lösen: Während klassische Transfers zwischen Banken mehrere Tage dauern und sehr teuer werden können, können sie mithilfe von RippleNet innerhalb weniger Sekunden und zu sehr niedrigen Gebühren abgewickelt werden.
- Das Alleinstellungsmerkmal von XRP liegt im Fokus auf Banken und Finanzdienstleister. Über das RippleNet können Banken Zahlungen in verschiedenen Währungen nahezu in Echtzeit austauschen. Damit versteht sich XRP als Brücke zwischen traditionellen Finanzsystemen und Blockchain-Technologie. Mit diesem klaren Fokus hebt sich Ripple von anderen Krypto-Projekten ab, die oft sehr breit gefächert sind.
- Ripple sieht sich jedoch auch immer wieder Kritik gegenüber. Die US-Börsenaufsicht SEC führt seit Jahren ein Verfahren gegen Ripple Labs, weil unklar ist, ob es sich bei XRP um ein Wertpapier handelt oder nicht.
- Diese Unsicherheit belastete den Kurs in der Vergangenheit regelmäßig – dennoch zählt XRP weiterhin zu den größten Kryptowährungen der Welt.
- Ein weiterer Kritikpunkt kommt oftmals von Krypto-Enthusiasten, da Ripple nicht dezentral ist und zudem mit großen Finanzinstituten kooperiert und damit im Gegensatz zum eigentlichen Zweck – dem Aufbau eines alternativen Finanzsystems – entgegensteht.
Wer XRP kaufen möchte, kann hierfür auf verschiedene Krypto-Börsen zurückgreifen.
Binance Coin (BNB)
- BNB ist die Kryptowährung der Kryptobörse Binance. Diese zählt zu den größten Handelsplattformen weltweit. BNB wurde zunächst als eine Art Rabatt-Token für Handelsgebühren auf der Krypto-Börse eingeführt. Heute ist er jedoch ein zentraler Bestandteil des Binance-Ökosystems, das weiterhin die Börse, aber auch eine eigene Blockchain umfasst.
- Mit BNB können Nutzer Transaktionsgebühren sparen, an Token-Verkäufen teilnehmen oder auf der Binance Smart Chain (heute BNB Chain) Anwendungen entwickeln und ausführen. Damit nimmt BNB weiterhin die Rolle eines Utility-Token ein, bildet aber auch die Basis für eine eigene Blockchain-Infrastruktur.
- Das größte Risiko von BNB liegt in der großen Abhängigkeit von der Krypto-Börse Binance. Da BNB eng mit dem Unternehmen verknüpft ist, können sich mögliche Probleme in Bezug auf die Börse oder auch Regulierungen direkt auf den Preis des Coins auswirken – dieser Umstand führte in der Vergangenheit oftmals zu starken Kursschwankungen.
- Binance Coin (BNB) ist im Grunde genommen der einzige Börsen-Token, der es in die Top 10 der größten Kryptowährungen der Welt geschafft hat.
Mit seinem Mix aus eigener Blockchain und Börsen-Token ist BNB definitiv ein spannendes Projekt, das aufgrund seiner starken Verbindung mit der Krypto-Börse sowohl Chancen als auch Risiken bietet.
Solana (SOL)
- Solana ist eine Blockchain, die vor allem auf eine sehr hohe Geschwindigkeit und geringe Transaktionsgebühren setzt. Innerhalb des Netzwerks sollen rein theoretisch 65.000 Transaktionen pro Sekunde abgewickelt werden können, wobei der Wert in der Realität meistens “nur” bei 1.000 Transaktionen liegt. Zum Vergleich: Bei Bitcoin bewegt sich dieser Wert in einem Rahmen von 3 bis 7.
- Um dieses Ziel zu erreichen, nutzt Solana einen speziellen Konsensmechanismus, der einen Mix aus Proof-of-History und Proof-of-Stake darstellt. Dadurch können Zeitstempel effizient erzeugt und Transaktionen somit schnell bestätigt werden.
- Dies macht Solana besonders für Anwendungen attraktiv, die hohe Performance benötigen, wie beispielsweise in den Bereichen DeFi, Gaming, Memecoins und NFTs.
- In der Vergangenheit hatte Solana jedoch mit Netzwerkausfällen und Stabilitätsproblemen zu kämpfen. Trotz dieser Schwierigkeiten konnte Solana ein aktives Ökosystem aufbauen, das zahlreiche Anwendungen umfasst.
- Solana ist ein Konkurrent von Ethereum, da es ähnliche Zielgruppen bedient, wobei der Fokus von Solana auf Geschwindigkeit und niedrigen Kosten liegt.
Die größte Herausforderung von Solana ist es auch weiterhin, ein stabiles und dezentrales Netzwerk aufzubauen, das der steigenden Nutzerbasis gerecht wird.
Dogecoin (DOGE)
- Dogecoin wurde 2013 ursprünglich als Spaßprojekt entwickelt und basiert auf dem bekannten Doge-Internet-Meme – dem Bild eines Hundes. Eigentlich war der Coin als Parodie und Kritik am Hype um Kryptowährungen gedacht, entwickelte sich jedoch im Laufe der Zeit zu einer etablierten Kryptowährung und einer Art Maskottchen des Krypto-Sektors.
- Dogecoin nutzt ebenso wie Bitcoin den Proof-of-Work-Mechanismus, hat aber deutlich schnellere Blockzeiten und eine unbegrenzte Menge an Coins. Dadurch ist DOGE inflationär und unterscheidet sich von Projekten wie Bitcoin, die eine fest Menge besitzen.
- Die Beliebtheit verdankt Dogecoin vor allem seiner aktiven Community und prominenten Fans wie Elon Musk, der sich regelmäßig zum Coin äußert. Diese Aussagen führten regelmäßig zu deutlichen Kurssprüngen. Dogecoin ist daher weniger für seine Technologie bekannt, sondern eher für seine Gemeinschaft und die Kultur rund um das Projekt. Anhand von DOGE wird deutlich, wie wichtig eine starke Community und ein großes mediales Interesse im Krypto-Sektor sein können.
- Trotz seines Ursprungs als Spaßwährung gehört DOGE seit Jahren zu den größten Kryptowährungen der Welt und ist aus dem Krypto-Sektor nicht mehr wegzudenken.
Wer Memecoins kaufen möchte, hat hierzu an verschiedenen Handelsplätzen die Möglichkeit.
Cardano (ADA)
- Cardano wurde im Jahr 2017 von Charles Hoskinson gegründet und hat ebenfalls eine Plattform für Smart Contracts und die Entwicklung dezentraler Anwendungen geschaffen. Cardano verfolgt einen anderen Ansatz als die meisten anderen Krypto-Projekte, da jede technologische Weiterentwicklung wissenschaftlich geprüft und in Fachartikeln dokumentiert wird, bevor sie implementiert wird.
- Aus technologischer Sicht setzt Cardano auf einen Proof-of-Stake-Mechanismus. Dieser Konsensmechanismus ist besonders energieeffizient und umweltfreundlich.
- Cardano geht in seiner Entwicklung bewusst in kleinen Schritten vor, was von den Befürwortern als seriös angesehen wird, während einige Kritiker das Vorgehen als zu langsam und inflexibel bezeichnen
- Trotzdem hat Cardano ein starkes Ökosystem gebildet, das von einer aktiven Community von Entwicklern und Forschenden gestützt wird.
- Die Kryptowährung ADA wird als natives Token eingesetzt, mit dem Transaktionen im Netzwerk abgewickelt werden und das Staking ermöglicht wird.
TRON (TRX)
- TRON wurde 2017 von Justin Sun gegründet und hat sich in den letzten Jahren zu einer der größten Blockchains weltweit entwickelt. Ursprünglich positionierte sich Tron dabei als Plattform für digitale Inhalte und dezentrale Anwendungen.
- Inzwischen liegt der Fokus von Tron eindeutig auf die Zahlungsabwicklung. Tron nimmt hierbei eine wichtige Rolle im Stablecoin-Sektor ein, da mehr als die Hälfte des weltweiten USDT-Umlaufs über das TRON-Netzwerk abgewickelt wird. Der Grund hierfür liegt in den sehr niedrigen Transaktionsgebühren und der hohen Geschwindigkeit, die die Tron-Blockchain mit ihrem Delegated-Proof-of-Stake-Mechanismus erreicht.
- Tron ist weniger durch seine technologischen Durchbrüche bekannt, sondern eher durch die tatsächliche Nutzung im Zuge der Stablecoin-Zahlungen.
- Dank der dominanten Stellung bei Stablecoin-Transaktionen nimmt Tron inzwischen eine Schlüsselrolle im Krypto-Sektor ein und zählt daher zu den größten 10 Kryptowährungen der Welt.
Avalanche (AVAX)
- Avalanche ist eine Blockchain, die 2020 von Ava Labs gestartet wurde. Das Besondere an Avalanche ist die sogenannte Subnet-Technologie. Hierbei können Projekte innerhalb des Avalanche-Ökosystems eigene Blockchains betreiben, die unabhängig voneinander funktionieren, aber trotzdem von der Sicherheit und Interoperabilität des Netzwerks profitieren.
- Avalanche punktet zudem durch schnelle Transaktionen, da Bestätigungen innerhalb weniger Sekunden erfolgen und Avalanche damit in verschiedenen Bereichen wie DeFi, Gaming oder auch NFTs eingesetzt werden kann. Ein Nachteil von Avalanche ist die technische Komplexität der Subnet-Architektur, die gerade für unerfahrene Entwickler eine Hürde darstellen kann.
- Trotzdem wächst das Ökosystem kontinuierlich und wird stetig weiterentwickelt. Die AVAX-Token stellen die native Kryptowährung des Ökosystems dar und werden für verschiedene Zwecke wie für die Bezahlung von Transaktionsgebühren und das Staking genutzt.
Chainlink (LINK)
- Chainlink ist ein dezentrales Oracle-System, das Blockchains mit externen Daten verbindet. Damit stellt Chainlink eine Verbindung zwischen Daten aus der echten Welt und Blockchains dar. Dieser Aspekt hat eine sehr hohe Bedeutung, da Smart Contracts auf externe Daten angewiesen sind.
- Chainlink löst dieses Problem, indem es sichere Datenfeeds aus der realen Welt bereitstellt – wie beispielsweise Datenfeeds, Wetterdaten, Kursdaten oder auch Sportergebnisse. Gerade für den DeFi-Bereich ist Chainlink unverzichtbar, da diese Anwendungen präzise Daten benötigen.
- Das LINK-Token wird genutzt, um die Datenanbieter zu bezahlen und die Integrität des Netzwerks sicherzustellen. Chainlink hat sich seit seiner Gründung als Marktführer im Oracle-Bereich etabliert und arbeitet mit einer Vielzahl von Blockchain-Projekten zusammen.
- Chainlink nimmt damit eine Schlüsselrolle im Krypto-Sektor ein. Denn: Ohne zuverlässige Oracles wie Chainlink wären viele DeFi-Anwendungen, NFT-Projekte und komplexe Smart-Contract-Lösungen nicht möglich.
Damit zählt Chainlink (LINK) auch zu den wichtigsten Projekten im Bereich der AI Coins.
Bewertung von Kryptowährungen
Bei der Bewertung von Kryptowährungen sollte man immer verschiedene Aspekte beachten und analysieren, um ein vollumfängliches Bild des jeweiligen Coins zu erhalten. Die Kategorien Marktkapitalisierung, Technologie, Akzeptanz, Sicherheit, Netzwerkeffekte und externe Faktoren sind dabei besonders wichtig.
Wie man Kryptowährungen anhand dieser Faktoren bewerten und somit möglicherweise vielversprechende Kryptowährungen analysieren kann, sehen wir uns in den nächsten Abschnitten genauer an.
💹Marktkapitalisierung
Die Marktkapitalisierung ist ein Maß für den Gesamtwert einer Kryptowährung auf Basis des aktuellen Preises. Zur Berechnung der Marktkapitalisierung verwendet man folgende Formel:
Marktkapitalisierung = Aktueller Preis x Umlaufmenge
Die Marktkapitalisierung ist eine der wichtigsten Kennzahlen im Krypto-Sektor, da sie die unterschiedlichen Projekte – aus Bewertungssicht – vergleichbar macht.
Eine hohe Marktkapitalisierung spricht in der Regel für eine hohe Liquidität und ein gewisses Standing am Kryptomarkt.
Anhand des Beispiels von Bitcoin (BTC) wird deutlich, wie die Marktkapitalisierung berechnet wird. Derzeit steht der Preis von Bitcoin (BTC) bei 117.000 US-Dollar und es befinden sich 19,92 Mio. BTC im Umlauf. Daraus ergibt sich ein Market-Cap von 2,33 Bio. US-Dollar.
Damit wird deutlich, dass die Marktkapitalisierung eine wichtige Kennzahl für den Vergleich von Kryptowährungen darstellt.
⚙️Technologie
Die Technologie hinter einer Kryptowährung ist ein weiterer zentraler Bestandteil der Bewertung von Coins, da sich Krypto-Projekte anhand ihrer Technologie von anderen Projekten abgrenzen können und die Technologie zudem über Aspekte wie Skalierbarkeit, Energieeffizienz, Smart Contract-Fähigkeit, Sicherheit und Interoperabilität entscheidet.
Die Technologie sorgt somit dafür, ob die Kryptowährung von Entwicklern und/oder Nutzern tatsächlich genutzt wird und damit auch einen echten Wert hat, der sich aus der Nutzung in der Realität ableiten lässt.
Dabei ist es nicht entscheidend, dass das Projekt in allen technischen Kategorien überzeugt, sondern in denen, die für den jeweiligen Anwendungsfall relevant sind.
In Sachen Technologie spricht man bei Kryptowährungen auch immer von einem Blockchain-Trilemma, wobei man immer nur zwei der drei Aspekte gleichzeitig abdecken kann. Diese drei Aspekte sind Sicherheit, Skalierbarkeit und Dezentralisierung. Bitcoin ist beispielsweise sicher und dezentral, dafür aber wenig skalierbar. Solana ist hingegen sehr skalierbar und sicher, dafür aber wenig dezentral.
🤝Akzeptanz
Der Wert einer Kryptowährung ergibt sich – ebenso wie bei allen anderen Assets – vor allem durch die Nutzung und die Akzeptanz in der realen Welt. Daher lohnt es sich, bei der Bewertung darauf zu achten, ob die Kryptowährung auch tatsächlich genutzt wird.
Hierbei kann man analysieren, wie hoch die Nutzerzahlen sind, ob und wenn ja, wie viele aktive Entwickler es gibt und inwieweit das Projekt echte Kunde und Kooperationen mit Unternehmen, Universitäten und anderen Institutionen eingegangen ist. Anhand dieser Betrachtung kann man feststellen, ob ein Projekt einen wirklichen Nutzen bietet oder nur eine technische Spielerei ist bzw. auf einem Hype basiert.
🔐Sicherheit
Gerade bei innovativen Unterfangen wie Blockchain-Projekten hat die Sicherheit einen hohen Stellenwert, da sie für Vertrauen sorgt und dadurch erst für Institutionen und private Nutzer interessant wird.
Die Sicherheit eines Blockchain-Projekts kann man an verschiedenen Indikatoren wie der Netzwerk-Resilizenz, der Angriffsresistenz und auch dem allgemeinen Vertrauen gegenüber dem Projekt messen. Zudem kann man sich an diesem Punkt auch mit vergangenen Sicherheitsproblemen beschäftigen.
Ein gutes Blockchain-Projekt sollte über eine möglichst hohe Sicherheit verfügen und diese auch fortlaufend verbessern, da sich die Angriffe jederzeit verändern können. Aufgrund der Wichtigkeit dieses Aspekts sollte er in keiner Analyse einer Kryptowährung fehlen.
Das Thema Sicherheit haben wir auch in unserem Krypto Wallet Vergleich unter die Lupe genommen, denn Betrüger und Sicherheitsprobleme gibt es in jedem Bereich.
🔗Netzwerkeffekte
Bei Blockchain-Projekten nehmen Netzwerkeffekte eine wichtige Rolle ein. Netzwerkeffekte sorgen dafür, dass immer mehr Nutzer und Entwickler auf die Plattform kommen, dadurch immer mehr Anwendungen und Lösungen entwickeln und dadurch wieder mehr Nutzer und Entwickler anlocken.
Dieser sich selbstverstärkende Effekte sorgt dafür, dass ein ganzes Ökosystem entsteht, an das die Nutzer im besten Fall langfristig gebunden sind. Deshalb sollte man bei der Bewertung von Krypto-Projekten auch immer die Netzwerkeffekte im Auge behalten.
Die Macht von Netzwerkeffekten lässt sich beispielsweise bei Ethereum erkennen, da das Projekt als erstes auf Smart Contracts setzte und somit die Heimat für viele dezentrale Anwendungen und Smart Contracts wurde, die das Projekt sowohl für bestehende als auch neue Nutzer immer attraktiver machen.
💬Externe Faktoren
Ein Aspekt, der bei der Bewertung von Kryptowährungen oftmals vernachlässigt wird, aber extrem wichtig ist, sind externe Faktoren. Externe Faktoren wie Regulierung oder auch die makroökonomische Lage und das Zinsumfeld haben einen signifikanten Einfluss auf den Wert von Kryptowährungen.
Gerade große Projekte haben inzwischen eine hohe Marktreife erreicht und sind damit stark von allgemeinen Entwicklungen abhängig. Die letzten Monate und Jahre haben gezeigt, dass der Krypto-Sektor beispielsweise stark mit dem Sektor der Tech-Aktien korreliert und stark auf Zinsveränderungen der US-Notenbank reagiert.
Daher sollte man bei Bewertungen von Kryptowährungen auch immer das aktuelle Marktumfeld und die Krypto Prognosen berücksichtigen.
Stablecoins
Stablecoins sind Kryptowährungen, deren Wert an die Wertentwicklung eines Basiswerts wie beispielsweise dem US-Dollar gekoppelt ist. Diese Kopplung – in der Fachsprache auch Peg genannt – kann über verschiedene Wege erreicht werden.
Stablecoins wie Tether (USDT) und USD Coin (USDC) sind Fiat-besichert und halten damit Reserven in US-Dollar oder vergleichbaren Vermögenswerten, die der Umlaufmenge an beispielsweise USDT entsprechen. In der Theorie bedeutet das, dass jede Einheit eines Stablecoins mit einer Einheit des gekoppelten Werts gedeckt ist.
Andere Stablecoins wie beispielsweise Dai (DAI) sind krypto-besichert. Das bedeutet, dass die Reserven in Kryptowährungen gehalten werden und diese Reserven im Wert die Umlaufmenge abdecken. In der Theorie wird damit jede Einheit DAI durch beispielsweise eine Einheit Bitcoin abgesichert, die den Wert eines US-Dollars hat.
Die letzte Form der Stablecoins sind algorithmische Coins, die versuchen, den Wert über verschiedene Algorithmen und Smart Contracts abzubilden. Dieses Modell hat sich in der Praxis jedoch als anfällig erwiesen, weshalb diese Art inzwischen weniger verbreitet ist.
Stablecoins nehmen eine wichtige Rolle im Krypto-Ökosystem ein, da sie als Zwischenwährung und Wertspeicher eingesetzt werden können. Wie wichtig sie sind, zeigt sich daran, dass in den Top 10 der Kryptowährungen mit Tether (USDT) und USD Coin (USDC) gleich zwei Stablecoins gefunden werden, die zusammen auf einen Market-Cap von knapp 250 Mrd. US-Dollar kommen.
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Weitere nennenswerte Projekte
Bitcoin HYPER – Layer-2-Lösung für Bitcoin
Bitcoin HYPER ist ein neues Projekt, das eine Layer-2-Lösung für Bitcoin entwickeln möchte. Hiermit wollen die Entwickler verschiedene Probleme von Bitcoin wie langsame und teure Transaktionen lösen.

- Zudem soll Bitcoin dabei mit Smart Contracts kompatibel gemacht werden.Für die Umsetzung sollen eine Bridging-Technologie und Solana eingesetzt werden.
- Derzeit befindet sich das Projekt noch in der Presale-Phase, was bedeutet, dass die Coins zu festgelegten Preisen durch das Projektteam verkauft werden und sie noch nicht im freien Handel zur Verfügung stehen.
- Bei Projekten dieser Art gilt, dass sie mit sehr hohen Risiken einhergehen, da keine Informationen über das Team bekannt sind und zudem nicht klar ist, ob das Vorhaben gelingen und Anklang finden wird.
Maxi Doge – Neuer Ethereum-Memecoin
Maxi Doge ist ein neuer Ethereum-Memecoin, der laut den Entwicklern in Zukunft einen Fokus auf Challenges, Wettbewerbe und eine starke Community legen möchte.

- Aus technologischer Sicht wollen die Entwickler auf den ERC-20-Standard setzen und wählen damit einen beliebten Standard für Kryptowährungen.
- Der Memecoin befindet sich aktuell noch im Presale, weshalb die Coins noch nicht verfügbar sind und auch nicht absehbar ist, wann sie im freien Verkauf auf Krypto-Börsen handelbar sein werden.
- Da kaum Informationen zum Projekt zur Verfügung stehen, gilt, dass es mit extremen Risiken einhergeht, da ein Großteil aller neuen Memecoins vollständig scheitert.
Pepenode – Memecoin mit virtuellem Mining-Spiel
Pepenode ist ein neuer Memecoin, der auf der Ethereum-Blockchain basieren soll.

- Die Entwickler von Pepenode wollen dabei eine Art Mining-Spiel entwickeln, bei dem Nutzer virtuelle Mining-Rigs kombinieren sollen und dafür Pepenode-Token und andere Memecoins erhalten sollen – dies wird auch als Mine-to-Earn beschrieben.
- Die Pepenode-Token sind derzeit ausschließlich im Presale verfügbar, sodass ein Kauf über offene Krypto-Börsen noch nicht möglich ist und es daher auch noch keine echten Marktpreise gibt.
- Auch für Pepenode gilt, dass die Risiken sehr hoch sind, da das Projekt sehr jung ist und nur wenige Informationen zur Verfügung stehen.
Fazit
In diesem Beitrag haben wir uns 10 der aktuell besten Kryptowährungen angesehen. Der Fokus lag dabei vor allem auf Projekten, die schon seit langem im Krypto-Sektor etabliert sind und entweder durch eine hervorragende Technologie, wie beispielsweise im Falle von Ethereum oder durch eine aktive Community, wie im Falle von Dogecoin punkten.
Wir haben außerdem gezeigt, dass man Kryptowährungen anhand verschiedener Kriterien bewerten kann. Hierfür sollte man besonders auf die Marktkapitalisierung, Sicherheit, Technologie, Akzeptanz, Netzwerkeffekte und externe Faktoren achten, um ein möglichst breites Bild der jeweiligen Kryptowährung zu erhalten.
Für diese Coins gilt, dass sie sich fest auf dem Markt etabliert haben und damit eine gewisse Marktposition besitzen, die die Basis für weitere Fortschritte darstellen könnte. Die Vergangenheit hat jedoch auch gezeigt, dass Kryptowährungen mit einem sehr hohen Risiko einhergehen, da der gesamte Sektor weiterhin sehr dynamisch ist. Somit gilt auch für die etablierten Coins, dass sie jederzeit an Wert verlieren können.
Wer aber an Kryptowährungen glaubt und das Risiko eingehen will, dem empfehlen wir nochmal einen Blick auf die kleineren Projekte wie HYPER, MAXI oder PEPENODE. Von allen Coins in unserem Artikel sind diese die einzigen die unserer Meinung nach 1000x Kryptowährungen sein könnten.
📚 Quellen
coinmarketcap – Kryptowährungspreise, Charts und Marktinformationen
ethereum.foundation – gemeinnützige Organisation, die das Ethereum-Ökosystem unterstützt
binance – Binance ist eine Handelsplattform, auf der mit Kryptowährungen und Derivaten gehandelt werden kann.
cardanofoundation – Die Cardano Foundation unterstützt die Förderung der gegenwärtigen und zukünftigen Entwicklergenerationen




🪙Gründung: 2017 von der Kryptobörse Binance
🚀Gründung: 2020 von Anatoly Yakovenko entwickelt
🏗️Gründung
🚀Gründung
🚀Gründung
🚀Gründung: 2020 von Ava Labs
🚀 Gründung: 2017 von Sergey Nazarov und Steve Ellis